Der kleine Schritt

Platz! – Autos & Stadt

Immer wieder das Auto – hat unsere Gesellschaft einen Sündenbock gefunden, an dem sich aller Umweltschutzfrust abladen kann? Mitnichten. PKWs mögen technische Meisterwerke, faszinierende, begehrenswerte Objekte und leider oft schwer ersetzlich sein – nur eine kluge Lösung sind sie eben häufig auch nicht, besonders nicht in der Stadt.

Silvester ohne Böller

An Silvester erwacht bei vielen Deutschen das Kind im Manne. Der deutsche Mann – oder seltener auch einmal eine Frau – kommt dann, bepackt mit Tüten und Paletten voller Porytechnik aus den diversen Sonderverkaufsbereichen nach Hause und sehnt nichts mehr herbei wie den Moment, wo auf den Straßen legal kriegsähnliche Zustände herbeigeführt werden dürfen. Aber des einen Freud ist des anderen Leid.

Unser Freud – der Tiere Leid

Traditionell landen an den Weihnachtsfeiertagen und über den Jahreswechsel unzählige Tiere in unseren Töpfen und Pfannen. Mit Nachhaltigkeit und Tierwohl ist unser hoher Fleischkonsum leider schwer vereinbar. Trotzdem ist Fleischverzicht für viele Menschen weiterhin schwer vorstellbar. Diese Ausgabe widmet sich der Frage: »Wie umgehen mit der Fleischeslust?«.

Weihnachtsgeschenke klug verpacken

Der heilige Abend ist zu Ende und alle sitzen glücklich beschenkt um den Baum. Neben dem Geschenkeberg ist an diesem Abend aber meist noch ein zweiter Berg entstanden: der Verpackungsmüllberg. Nicht nur der Online-Handel, auch das zusätzliche Verpacken aller Geschenke lässt in der Weihnachtszeit Müll- und Recyclingtonnen überquellen. Wer ein wenig mitdenkt und kreativ zu Werke geht, kann Müll vermeiden, Geld sparen und die Umwelt schonen.

Fest der Freuden

In Frank Gossens Roman ›Liegen lernen‹ nennt eine Protagonistin das christliche Weihnachtsfest in bester 68er Manier ›sinnentleerter Konsumfasching«. Gänzlich abseits der Realität sind diese harten Worte im abfälligen 68er Jargon auch heute nicht. Schon Ende September beginnt ein werbliches Trommelfeuer den geneigten Konsumenten auf den anstehenden Konsumwahn vorzubereiten. Wie wäre es mit etwas Rückbesinnung?

Einfach besser!

Eigentlich sollte es schon Bestandteil des letzten Beitrags sein – der Beginn einer Rubrik, die sich einem wesentlichen Aspekt nachhaltigen Lebens widmet – dem Verzicht auf Komplexität. Unsere wachstumsgetriebene Gesellschaft hat insbesondere in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg unzählige Innovationen hervorgebracht, von denen einige heute untentbehrlich und andere längst überlebt, eigentlich unnötig oder zumindest reichlich unnütz sind. ›Einfach besser‹ widmet sich zukünftig in loser Folge dem Verzicht auf Dinge, die man so eigentlich nicht braucht.

Herbst im Garten

Wer einen eigenen Garten hat oder auch nur im Vorgarten oder Hof (mit Segen des Vermieters) ein wenig Grünpflege betreibt, dem bieten sich im Herbst zahlreiche Möglichkeiten, nachhaltig zu wirken – denn: jeder Garten ist natürlich auch Biotop. Noch vor wenigen Jahrzehnten waren deutsche Schrebergärten oft perfektionierte Monokulturen und als Lebensraum für Planzen und Tiere entsprechend schwieriges Terrain. Durch den immer stärker reglementierten Einsatz von Pflanzenschutzmitteln, die größere Bedeutung von Umweltschutz und die Rückbesinnung auf alterprobte Anbautechniken hat sich das erfreulicherweise stark geändert.

Waschen mit Kastanien statt mit Chemie

Außer für Basteleien mit den Kleinen eignen sich ganz gewöhnliche Rosskastanien hervorragend zum Waschen statt mit herkömmlichen Flüssigwaschmittel und als Alternative zu Waschnüssen oder Efeu. Mit wenig Aufwand bekommt man kostenlos und umweltfreundlich die Wäsche sauber, vermeidet Müll und spart dabei viel Geld.