Stadtradeln – Klimaschutz mit jedem Kilometer radfahren

Alljährlich beteili­gen sich in Weimar hun­derte Men­schen am Stad­tradeln – am ver­gan­gen Fre­itag war es in Weimar wieder so weit. Für drei Wochen kön­nen alle Weimarer*innen sich einem Team anschließen und ihre gefahre­nen Kilo­me­ter sowie ihre Erfahrun­gen mit dem Rad­verkehr sam­meln. Auch viele andere Kom­munen laden zu unter­schiedlichen Zeit­punk­ten zum Stad­tradeln ein.

Die Deutschen fahren zu viel Auto – schon bei Streck­en bis zu 5 km nutzen 40% Pen­del­nde über­wiegend das Auto, bei Streck­en zwis­chen 5 und 10 km sind es bere­its fast 70%.1 Aber auch für andere Kurzstreck­en­fahrten sind die Ver­hält­nisse ähn­lich. Das ist wed­er gesund, noch gut für den Kli­maschutz und schlecht für das Auto und den Gel­beu­tel ist es oben­drein.

Stad­tradteln richtete sich ursprünglich an gewählte Vertreter*innen und die Ver­wal­tung und hat sich zum Ziel geset­zt, für den Rad­verkehr zu sen­si­bil­isieren und zu mobil­isieren und durch eigene Erfahrun­gen für eine rad­fre­undlichere kom­mu­nale Entwick­lung zu sor­gen. Längst kön­nen alle Bürger*innen am Stad­tradlen teil­nehmen und so nicht nur ein Zeichen set­zen, son­dern mit dem RADar! auch auf Prob­lem­stellen für den Rad­verkehr hin­weisen.

Während 2017 nur ca. 300 Men­schen bei Stad­tradeln dabei waren, haben im let­zten Jahr haben in Weimar fast 1.300 Radel­nde am Stad­tradeln teilgenom­men. Das zeigt die wach­sende Bedeu­tung des Rad­verkehrs auch in der öffentlichen Wahrnehmung.


Links

  1. Sta­tis­tis­ches Bun­de­samt zu Kurzstreck­en bei Pen­del­nden
  2. Das ist Stad­tradeln
  3. Reg­istri­eren zum Stad­tradeln
  4. Stad­tradeln Weimar
  5. Sad­tradeln RADar!