Der kleine Schritt
three full clear glass jars with lids

Schraub- und andere Gläser dauerhaft nutzen

Aus hygienischen Gründen sind viele Lebensmittel in Gläsern verpackt. Die meisten davon sind eigentlich als Einwegverpackung gedacht – dabei kann man mit ein wenig Phantasie eine Menge mit ihnen anfangen, und das unter Nachhaltigkeitsaspekten auch besonders sinnvoll, denn in den Gläsern steckt viel graue Energie.

Nachhaltigkeit und die Pyramide für nachhaltigen Konsum

Schon lange beschäftigt sich der kleine Schritt mit Nachhaltigkeit – aber was ist Nachhaltigkeit eigentlich genau? Und gibt es – neben den vielen kleinen Schritten – eigentlich eine einfache Systematik für Mehr Nachhaltigkeit? In diesem kleine Schritt geht es dieses Mal ums Grundsätzliche.
close-up photography of orange eggs in tray

Augen auf beim Eierkauf

Gekocht, gebraten, gerührt oder als Bestandteil von allerlei Speisen und Backwert – Eier sind fester Bestandteil unserer Küche und werden außer von Veganern auch von den meisten Menschen in größeren Menschen gegessen. Jeder Deutsche isst durchschnittlich an zwei von drei Tagen im Jahr ein Ei – hier ein Überblick, worauf man im Interesse von Umwelt und Tierwohl achten sollte.

Das MHD: Fakten und Mythen rund um das Mindesthaltbarkeitsdatum

Wenn es um Lebensmittelverschwendung geht, begegnet uns immer wieder der Begriff des ›Mindesthaltbarkeitsdatums‹, kurz MHD. Auch wenn bereits der Begriff deutlich sagt, dass es sich nicht um ein Verbrauchsdatum handelt, haben viele Verbraucherinnen und Verbraucher das noch immer nicht verinnerlicht.

Her mit dem regionalen Gemüse – Lebensmittel im CO₂-Vergleich

Eine taufrische Studie des Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu) zeigt in Zahlen, wie unsere Lebensmittel klimabillanziell wirksam sind. Dabei kamen einige interessante Überraschungen zutage, die wir in unserem Konsumverhalten berücksichtigen sollten.
Mülltrennung

Bitte trennen!

Um die Sinnhaftigkeit von Mülltrennung ranken viele Mythen und Falschinformation – Fakt ist: Ohne Mülltrennung kein Recycling. Wer also mit der Aussage: »Das wird ja eh alles verbrannt…« alles unsortiert in den Restmüll wirft, hat sich für die schlechteste aller Varianten entschieden. Deshalb: Mülltrennung ist wichtig und richtig praktiziert hilft sie Ressourcen zu schonen.

Alte Brötchen – neue Ressourcen!

Lebensmittelverschwendung ist noch immer ein erhebliches Problem in unserer Gesellschaft. Wie bei vielen Themen der Nachhaltigkeit hilft aber auch hier der Blick in die Zeit unserer Großeltern und Urgroßeltern – denn Not machte schon immer erfinderisch. Wenn immer man alte Brötchen oder Weißbrot übrig hat – z.B. nach Feiern und Grillabenden – unsere Vorfahren haben zahlreiche Möglichkeiten gefunden, alte Brötchen weiter als Lebensmittel zu nutzen.
Auch ein Elektro-Auto rechtfertigt kein verkehrswidriges Verhalten wie das Parken auf dem Gehweg.

Der Rebound-Effekt – wenn Nachhaltigkeit nachteilig wirkt

Die menschliche Psychologie ist voller spannender Phänomene. Erfolgreiches Handeln wird beispielsweise durch Glücksgefühle belohnt. Dieser Belohnungseffekt hat aber seine Tücken – denn im Überschwang der Gefühle neigt der Mensch dazu, seinen eigenen Erfolg gleich wieder zunichte zu machen.

Der Trend – Feind der Nachhaltigkeit?

Gleich auf ihrem Debutalbum rechnen ›Wir sind Helden‹ im Titel ›Heldenzeit‹ mit den Absurditäten der Leistungs- und Konsumgesellschaft ab. »Immer in die Traufe laufen — weiter kaufen« schreit Judith Holofernes darin unter anderem wütend ins Mikrofon. Die Frage ist nur – warum konsumieren wir so oft ohne Sinn und Verstand? Eine der wesentlichen Strategien für Konsumwachstum ist ›der Trend‹. Es wird Zeit für mehr Unabhängigkeit, sagt Daniel Schmidt.

Seife

Duschgel, Badezusatz, Shampoo, Spülung, Spülmittel, Bodenreiniger, Flüssigseife… Diese und viele anderen Kosmetikartikel und Haushaltschemie haben eines gemeinsam – die Unmengen an Kunststoff, die sie umgeben oder gar in ihnen enthalten sind. Auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit bieten sie einen guten Ansatzpunkt, die Umwelt und den eigenen Geldbeutel zu entlasten.

Unser Freud – der Tiere Leid

Traditionell landen an den Weihnachtsfeiertagen und über den Jahreswechsel unzählige Tiere in unseren Töpfen und Pfannen. Mit Nachhaltigkeit und Tierwohl ist unser hoher Fleischkonsum leider schwer vereinbar. Trotzdem ist Fleischverzicht für viele Menschen weiterhin schwer vorstellbar. Diese Ausgabe widmet sich der Frage: »Wie umgehen mit der Fleischeslust?«.

Weihnachtsgeschenke klug verpacken

Der heilige Abend ist zu Ende und alle sitzen glücklich beschenkt um den Baum. Neben dem Geschenkeberg ist an diesem Abend aber meist noch ein zweiter Berg entstanden: der Verpackungsmüllberg. Nicht nur der Online-Handel, auch das zusätzliche Verpacken aller Geschenke lässt in der Weihnachtszeit Müll- und Recyclingtonnen überquellen. Wer ein wenig mitdenkt und kreativ zu Werke geht, kann Müll vermeiden, Geld sparen und die Umwelt schonen.

Einfach besser!

Eigentlich sollte es schon Bestandteil des letzten Beitrags sein – der Beginn einer Rubrik, die sich einem wesentlichen Aspekt nachhaltigen Lebens widmet – dem Verzicht auf Komplexität. Unsere wachstumsgetriebene Gesellschaft hat insbesondere in den Jahrzehnten nach dem zweiten Weltkrieg unzählige Innovationen hervorgebracht, von denen einige heute untentbehrlich und andere längst überlebt, eigentlich unnötig oder zumindest reichlich unnütz sind. ›Einfach besser‹ widmet sich zukünftig in loser Folge dem Verzicht auf Dinge, die man so eigentlich nicht braucht.

Waschen mit Kastanien statt mit Chemie

Außer für Basteleien mit den Kleinen eignen sich ganz gewöhnliche Rosskastanien hervorragend zum Waschen statt mit herkömmlichen Flüssigwaschmittel und als Alternative zu Waschnüssen oder Efeu. Mit wenig Aufwand bekommt man kostenlos und umweltfreundlich die Wäsche sauber, vermeidet Müll und spart dabei viel Geld.